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DIE LINKE. Unterwesterwald setzt sich für die Einrichtung einer Mountainbike-Strecke im Montabaurer Stadtwald ein

Mountainbike-Fahren ist heute ein Trendsport geworden und immer mehr Menschen nutzen den Wald anders, als Wanderer und Förster sich dies gewöhnlich vorstellen. DIE LINKE. Unterwesterwald konnte zwei Mitglieder des Vereins Mons Tabor Trail Doctors e.V. für eine Online-Diskussion gewinnen.

Die Trail Doctors beabsichtigen einen 3 – 5 km langen Mountainbike-Trail, also einen Pfad mit kleinen Hindernissen, von der Montabaurer Höhe bis nach Elgendorf zu erstellen. Der 0,5 – 1,5 m breite Pfad soll sich ohne große Eingriffe in die Natur in das natürliche Gelände einfügen. In diesen Parcours sollen dann natürliche und künstliche Elemente bzw. Hindernisse eingebaut sein. Optimalerweise würde sich dieser Pfad in unmittelbarer Nähe der ohnehin stark frequentierten Wanderwege entlangschlängeln.

Neben der heimatnahen Ausübung des Sports verfolgt der Verein eine Stärkung der Attraktivität des Naturparks Nassau als touristische Region. Zwar haben traditionelle Waldnutzer und die üblichen Verdächtigen Bedenken gegen diese moderne Ausübung von Sport im Wald, die Trail Doctors kontern allerdings mit dem Hinweis, dass ein offiziell zugelassener Trail die beste Garantie dafür sei, dass nur noch wenige Mountainbike-Fahrer wild durch den Wald fahren.

DIE LINKE. Unterwesterwald ist der Meinung, dass der Wald als Naherholungsgebiet allen Generationen offenstehen muss. Der Ortsvorsitzende Dr. Rudolf Schneider sagte hierzu: „Junge Mountainbike-Fahrer werden sich nicht durch ein Verbot abschrecken lassen und so oder so durchs Unterholz preschen. Der offizielle Bau eines Trails dürfte die Natur und das Wild noch am ehesten schonen. Außerdem wäre die Unfallgefahr bei einer gepflegten und überwachten Strecke wohl niedriger als bei illegalen Pfaden. Als LINKE setzen wir uns deshalb für eine bürger- und naturnahe Nutzung des Waldes ein und befürworten den Bau dieser Strecke.“